Die Schätze des OfS

Schon als Kind interessiert sich Rolf Stullich für Autos. Anfangs waren es noch Miniaturmodelle, die es ihm angetan hatten mittlerweile sind es mehr die Großen, die ihn faszinieren. Seine Leidenschaft, Miniaturen zu sammeln, hat ihn nie ganz losgelassen. Natürlich überwiegend Opel-Modelle! So ist es nicht verwunderlich: Seine großen Fahrzeuge sind auch von dieser Marke. Nach diversen Alltagsautos für die Arbeit und die täglichen Besorgungen musste jetzt zusätzlich ein Spaß-Auto her. Und da Rolf schon immer „oben ohne“ fahren wollte, fiel die Wahl auf ein Cabrio. Es wurde ein Opel GT Roadster. Damit cruist Rolf nun bei schönem Wetter durch die Gegend. Wenn das Wetter nicht mitspielt, dann gibt es dafür andere interessante Autos von Opel, nämlich Oldtimer. Darum schaute sich Rolf nach einem historischen Opel um und fand seinen Opel Rekord D, mit einer Erstzulassung im Februar 1977.

Woher kommt der Spitzname Käseelch eigentlich? Es handelt sich um das Auto eines schwedischen Herstellers, der einen holländischen Automobilhersteller übernommen und weiterhin in Holland Autos produziert hat. In diesem Fall handelt es sich um einen Volvo 343, der in Holland gebaut wurde. Der Wagen sollte ursprünglich unter dem Namen DAF 77 auf den Markt kommen. Die Technik des Fahrzeuges ist die gleiche wie beim holländischen DAF, ausgestattet mit einem 64-PS-Renaultmotor und stufenloser Variomatic. Diese Fahrzeuge galten als leicht schrullig. Ihr genial einfacher stufenloser Antrieb war bei Hausfrauen, älteren Leuten und allgemein bei Menschen beliebt, die kein übermäßiges technisches Verständnis hatten und daher unkomplizierte Autos suchten. Einfach mit dem Wahlhebel "Vorwärts" oder "Rückwärts" wählen und Gas geben und bremsen. Oft als "Rentnerauto" bezeichnet hat das Auto keine große Lobby.

1978 lief der Dodge Monaco als einer der letzten des Modelljahrs 1977 im amerikanischen Lynchburg vom Band und wurde im Januar 1979 in Belgien erstmals zum Straßenverkehr zugelassen. Nach 28 Jahren als respektables Sonntagsfahrzeug verkauften die Besitzer die auberginefarbene Limousine an einen Fan der Serie "Ein Duke kommt selten allein" (Originaltitel "The Dukes of Hazzard"). Dieser steckte eine Menge Arbeit und viel Liebe zum Detail in den altgedienten Amerikaner. Durch eine Neulackierung in weiß, den Aufbau einer originalen Sondersignalanlage "Lightbar"), welche zuvor beim Los Angeles Police Department im realen Polizeidienst eingesetzt wurde, und die entsprechenden "Sheriff"-Aufkleber wurde aus einem seltenen Zivilfahrzeug ein originalgetreues Filmauto.

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