Die Schätze des OfS

Der Titel dieser Kolumne hätte genauso gut "Wenn der Vater mit dem Sohne" lauten können. Allerdings befinden wir uns zeitlich nicht in den 50er-Jahren, als Heinz Rühmann und Oliver Grimm in dem gleichnamigen Kinofilm zusammen auf der Leinwand zu sehen waren, sondern mitten im Jahr 2018 im Kreis Wesel. Dieter Böwing und Sohn Daniel haben sich einen Traum erfüllt. Sie besitzen einen 1968 Ford Mustang Fastback.

Nun beginnt wieder die Oldtimersaison. Da träumen viele von der Erfüllung ihrer Wünsche: "Einmal noch so ein Fahrzeug besitzen, in dem ich als Kind auf dem Rücksitz gesessen habe". In den einschlägigen Verkaufsportalen kann man fündig werden und das Objekt seiner Begierde finden, auf einem Foto wie dem auf dieser Seite zum Beispiel. In vielen Fällen wäre es besser, an dieser Stelle auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren und sich gut zu überlegen, ob die Erfüllung dieses Traumes in der Realität nicht doch ein Problem darstellt. So manch einer hat sich von der anfänglichen Euphorie mitreißen lassen und das am Ende dann doch bereut. Denn spätestens wenn es daran geht, das erstandene Objekt wieder zu einem ansehnlichen Oldtimer zu machen, scheitern die meisten.

"Schau mal Rita", ruft ein Passant seiner Ehefrau begeistert zu und zeigt auf einen Opel Rekord P1, der gerade am Weseler Willibrordi-Dom um die Ecke biegt. "So einen habe ich auch mal gefahren." Etwas in dieser Art hört Jürgen, dem der Oldtimer gehört, immer wieder. Die Begeisterung für den Wagen mit dem Blitz als Logo auf der Motorhaube hält nun schon seit fast 60 Jahren. Heute liegt das Augenmerk allerdings meistens auf dem oft tadellosen Zustand des Oldtimers, während Ende der 50er-Jahre eher die Insassen interessant waren, denn Besitzer dieses Autos hatten es in die aufstrebende Mittelschicht des Wirtschaftswunders geschafft.

"Schon wieder ein Mercedes?! Es gibt doch so viele andere Hersteller, die tolle Autos gebaut haben!“ Das denken Sie vielleicht gerade beim Lesen. Und Sie haben Recht. Dennoch: Den Mercedes Benz W123 müssen wir einfach vorstellen. Nicht nur, weil er mit mehr als zwei Millionen gebauten Exemplaren bis heute der erfolgreichste Wagen mit Stern auf der Motorhaube ist, sondern auch weil er Vergangenheit und Gegenwart verbindet wie kaum ein anderes Auto.

Zum Anfang des neuen Jahres blicken die Oldtimerfreunde Schermbeck stolz auf das vergangene Jahr zurück. So gab es zahlreiche Aktivitäten, bei denen die Vereinsmitglieder ihre Oldtimer präsentieren und ausfahren konnten. Eines der Mitglieder, Axel, hat dazu ein paar seiner Gedanken zusammengefasst, die wir an dieser Stelle veröffentlichen. So ist in dieser Ausgabe zwar die gewohnte Kolumne zu finden, aber anstatt der Vorstellung eines Oldtimers hier ein sehr persönlicher Jahresrückblick der Oldtimerfreunde Schermbeck.

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