Die Schätze des OfS

Die 1932 in die Auto-Union übergegangene Firma Horch produzierte in Zwickau die absolute Luxus-Spitzenklasse des Automobilbaus dieser Zeit. Motoren mit acht Zylindern in Reihe oder zwölf in VForm, zwischen 60 und 120 Pferdestärken aus bis zu sechs Litern Hubraum. Bereits 1926 baute Horch einen Bremskraftverstärker ein, wie er noch heute in fast jedem PKW zu finden ist. Fünf Jahre später stellte Horch den ersten Motor mit Hydrostößeln vor, bei dem das aufwendige Einstellen der Ventile durch Oldruck des Motors überflüssig gemacht wurde. Horch lieferte fest am Fahrzeug angebaute, automatisch betätigte Wagenheber am Horch 12 serienmäßig, von denen mancher noch heute träumt beim Radwechsel. Damals hielt ein Reifen im Schnitt 200 bis 400 km.

Spitznamen wie ,,Ponton“ und „Strich-Acht“ aus den Berichten in den letzten Monaten und wie sie gewöhnlich im Zusammenhang mit dem Thema Oldtimer verwendet werden, sind der Anlass für diesen ausführlichen Streifzug durch die Geschichte des Automobils in mehreren Teilen.

Das Sprichwort „Alte Liebe rostet nicht“ ist wohl allgemein bekannt. Es trifft durchaus auch auf die „mobile“ Geschichte von Ludwig aus Ginderich zu. Ludwig weiß, warum es sich lohnt, an seinem Traum festzuhalten und sich an die Fahrzeuge der Vergangenheit zu erinnern. Und sein Wissen teilt er mit den Leserinnen und Lesern in dieser Kolumne.

Hondas Firmengeschichte schrieb mit der Vorstellung des Prototyps der CB750Four auf der 1968er Tokio Motor Show ein ganz neues Kapitel. Dieser Oldtimer ist allerdings keiner auf vier Rädern, wie man das in dieser Kolumne erwarten könnte. Während der Show wurde das Motorrad neu definiert, hin vom alltäglichen Fortbewegungsmittel zum Freizeitgefährt. Das erste japanische Bike der 750er-Klasse wurde effektiv auf einem Drehteller inmitten des Honda Messestandes präsentiert und war bei weitem das populärste seiner Art. Die Ausstellung beeindruckte Messebesucher und Presse gleichermaßen

Kennen Sie eine Automarke mit dem Namen Dino? Spontan fällt uns da das Vehikel von Fred Feuerstein aus der gleichnamigen Zeichentrick-Serie mit Dinosauriern ein. Aber nein: Ein Dino ist tatsächlich ein rassiger Sportwagen aus dem Hause Ferrari. Wilhelm vom Oldtimerclub Schermbeck besitzt so einen außergewöhnlichen Oldtimer und liebt es, damit zu fahren. Eine Frage bleibt aber doch offen: Warum heißt der Dino nicht Ferrari, wenn er doch einer ist?

Gerade Oldtimer werden in der kalten Jahreszeit schlafen geschickt und so vor Rost förderndem Salz und Schneematsch bewahrt. Ebenso penibel wie man den Oldie in den Winterschlaf schickt, sollte man ihn im Frühjahr auch wieder wecken. Aber besonders den Alltagsautos, die im Winter benutzt wurden, sollte man im Frühjahr ein bisschen Aufmerksamkeit schenken.

Manche Dinge vermisst man erst dann, wenn sie nicht mehr da sind. So erging es auch Hans-Günther Fuchs, der seinen DAF Baujahr 1969 (wir berichteten in einer der letzten Ausgaben) im April 2018 verkauft hatte. Nach knapp vier Wochen sehnte er sich so sehr nach dem alten Blech, dass er einen Entschluss fasste: Ein neuer Oldtimer sollte in die verwaiste Garage einziehen.

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